Blind Booking bei Airlines klingt im ersten Moment ungewöhnlich, ist aber längst kein Nischenprodukt mehr. Wenn du flexibel bist und dich überraschen lassen willst, kannst du auf diese Weise relativ günstig verreisen – allerdings mit ein paar Einschränkungen.
Das Grundprinzip ist einfach: Du buchst einen Flug, ohne das Ziel zu kennen. Erst nach Abschluss der Buchung erfährst du, wohin es geht.
Wie Blind Booking bei Eurowings funktioniert

Bei Eurowings wählst du zunächst deinen Abflughafen und eine Reisekategorie. Diese Kategorien sind meist thematisch aufgebaut, etwa Städtereisen oder bestimmte Regionen wie Südeuropa.
Danach kannst du einige Ziele ausschließen, falls du bestimmte Orte nicht besuchen möchtest. Je mehr Ziele du ausschließt, desto höher wird in der Regel der Preis.
Erst nach der Bezahlung wird dein endgültiges Reiseziel angezeigt. Die Preise starten meist bei rund 89 Euro für Hin- und Rückflug, wobei du im BASIC-Tarif unterwegs bist. Das bedeutet, dass nur ein kleines Handgepäckstück enthalten ist und Zusatzleistungen extra kosten.
Überraschungsflüge auch bei Lufthansa und Partnern

Ein ähnliches Konzept bietet auch die Lufthansa unter dem Namen „Surprise“. Hier wählst du ebenfalls Abflughafen und Thema, bevor dir nach der Buchung dein Ziel angezeigt wird.
Das Angebot startet meist ab Frankfurt oder München und ist teilweise etwas teurer als bei Eurowings. Dafür sind je nach Auswahl auch Business-Class-Optionen möglich.
Über die Plattform werden außerdem Angebote von Partner-Airlines wie Austrian Airlines oder Brussels Airlines eingebunden, sodass das Konzept innerhalb der Gruppe weiter verbreitet ist.
Was du bei Blind Booking beachten solltest
Auch wenn Blind Booking reizvoll klingt, gibt es ein paar Dinge, die du im Blick behalten solltest.
Die Tickets sind in der Regel nicht umbuchbar oder erstattungsfähig. Außerdem reist du meist im günstigsten Tarif, was bedeutet, dass Gepäck oder Sitzplatzwahl zusätzlich kosten können.
Hinzu kommt, dass die Reisezeiten nur eingeschränkt anpassbar sind. Du kannst zwar bestimmte Optionen auswählen, etwa Wochenendtrips oder Aufenthaltsdauer, dennoch bleibt ein gewisser Zufallsfaktor bestehen.
Für wen sich das Konzept lohnt
Blind Booking kann sich vor allem dann lohnen, wenn du flexibel bist und keinen konkreten Zielort im Kopf hast. Gerade für kurze Trips oder spontane Reisen kann das Konzept interessant sein.
Wenn du hingegen ein bestimmtes Reiseziel planst oder Wert auf feste Zeiten legst, bist du mit klassischen Buchungen meist besser beraten.
Fazit
Überraschungsflüge sind eine andere Art zu reisen und bringen einen gewissen Spielcharakter mit sich. Du bekommst oft einen günstigen Preis, gibst dafür aber Kontrolle ab.
Ob sich Blind Booking für dich lohnt, hängt daher weniger vom Preis ab, sondern davon, wie offen du für spontane Entscheidungen bist.
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