
Wer günstiger in Europa reisen möchte, schaut längst nicht mehr nur nach Billigflügen oder Rabattcodes. Für viele beginnt das Sparen inzwischen schon bei der Wahl des Reiseziels.
Eine Studie der Reiseplattform Omio gemeinsam mit YouGov aus dem Jahr 2025 zeigt, dass Reisende deutlich bewusster planen. Weltweite Unsicherheiten, steigende Lebenshaltungskosten und der Wunsch nach mehr Kontrolle über das eigene Budget verändern das Reiseverhalten spürbar.
Trotz wirtschaftlichem Druck bleibt die Reiselust erstaunlich stabil. 38 Prozent der Befragten gaben an, Reisen weiterhin Vorrang vor anderen nicht notwendigen Ausgaben zu geben.
Warum viele Reisende günstiger in Europa unterwegs sein wollen
Laut Studie beziehen 69 Prozent der Befragten die weltweite Lage in ihre Reiseplanung ein. Ein Drittel bevorzugt dabei gezielt Länder, die als stabil und sicher gelten.
Gleichzeitig achten viele stärker auf ihre Ausgaben. Flexibilität, Reisen außerhalb der Hauptsaison und frühere Buchungen spielen deshalb eine größere Rolle.
Gerade für europäische Reisende bleibt Europa dabei besonders attraktiv. Kürzere Wege, weniger organisatorischer Aufwand und oft günstigere Transportoptionen machen Reisen innerhalb des Kontinents für viele zur logischen Wahl.
Kleinere Städte gewinnen deutlich an Bedeutung

Besonders interessant ist ein anderer Trend: Immer mehr Reisende meiden die bekannten Klassiker.
Während Städte wie Paris, Barcelona oder Amsterdam weiterhin gefragt bleiben, wächst das Interesse an kleineren oder oft übersehenen Alternativen. Laut Omio stiegen die Buchungen für sogenannte Sekundärstädte im Jahresvergleich um 34 Prozent.
Die größten Zuwächse verzeichneten:
- Segovia, Spanien (+96 %)
- Murcia, Spanien (+86 %)
- Bari, Italien (+85 %)
- Antwerpen, Belgien (+69 %)
- Gent, Belgien (+66 %)
- Málaga, Spanien (+63 %)
- Faro, Portugal (+51 %)
- Krakau, Polen (+51 %)
- Brügge, Belgien (+49 %)
- Rotterdam, Niederlande (+49 %)
Die Gründe liegen auf der Hand: niedrigere Preise, weniger Menschenmassen und oft ein entspannteres Reiseerlebnis.
Empfehlungen zählen mehr als Social Media
Interessant ist auch, wie Menschen heute ihre Reisen planen.
Zwar nutzen 29 Prozent soziale Netzwerke als Inspirationsquelle, und erste Reisende experimentieren bereits mit künstlicher Intelligenz. Wirklich dominant sind diese Kanäle aber nicht.
42 Prozent vertrauen lieber auf eigene frühere Reiseerfahrungen, 39 Prozent setzen weiterhin auf klassische Empfehlungen von Freunden oder Familie.
Nur bei der Generation Z verschiebt sich das Bild deutlich stärker in Richtung Social Media.
Strandurlaub bleibt gefragt
Neben Städtereisen bleibt ein Klassiker gefragt: Strandurlaub.
46 Prozent der Befragten wünschen sich vor allem Erholung am Meer, und 51 Prozent wollen aus dem Urlaub spürbar erholt zurückkehren.
Fazit
Der Trend wirkt nachvollziehbar. Wer günstiger in Europa reisen möchte, muss nicht automatisch auf Urlaub verzichten.
Oft reicht es, nicht immer dieselben Städte anzusteuern. Kleinere Ziele können nicht nur günstiger sein, sondern auch genau das bieten, was viele inzwischen suchen: weniger Stress, mehr Atmosphäre und ein besseres Preisgefühl.
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